Verband der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung
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KKV-Bund / Ortsgemeinschaft Kaarst

Besichtigung Teekanne

Seit 2014 betreibt die Fa. Teekanne in Düsseldorf auf einer Gesamtfläche von 9000 m² die modernste Produktionshalle für Teebeutel in Europa. Etwa 3 Milliarden Teebeutel werden hier mit einer breiten Palette von Teesorten befüllt und abgepackt.

20 Teilnehmer (Mitglieder u. Gäste) wollten das genauer wissen und waren der Einladung des KKV-Kaarst zur Besichtigung der Fa. Teekanne gefolgt. Unser Vorstandsmitglied Hans-Peter Weiland hatte den Kontakt und die Organisation im Vorfeld übernommen.

Im Präsentationsraum erwartete uns Frau Oehmen, die uns mit Tee und Gebäck willkommen hieß und uns sehr engagiert und kenntnisreich mit Zahlen und Fakten die Geschichte des 1882 in Dresden gegründeten Unternehmens näherbrachte.

Eine Multivisionsshow entführte uns von den Legenden um die Anfänge der Teebereitung in China bis zur heutigen Anwendung als Alltagsgetränk mit mehr als hundert Sorten. Wobei wir lernen mussten, dass es nur 3 wirkliche Teesorten gibt nämlich weißen, grünen und schwarzen Tee. Alle anderen Sorten mit natürlichen Zusatzstoffen gelten als Mischgetränke oder Infusionen. Allgemein wird aber trotzdem von Kräutertee usw. gesprochen. Ständig werden neue Sortenkreationen auf den Markt gebracht, wie Teemischgetränke mit Ingwer und Curcuma oder der Geschmacksrichtung Panacotta - So lässt sich Kuchen auch trinken -.

Die Fa. Teekanne legt Wert auf die Feststellung, dass die Teeplantagen und die angelieferten Teeblätter strengen Kontrollen unterliegen. Es sei Philosophie des Hauses, dass die gesetzlichen Grenzwerte nochmals um die Hälfte unterschritten werden und eigene Labors sicherten diesen Anspruch. Teetester achten auf gleichbleibende Qualität und Geschmack. Für Teekanne werden von den Teepflanzen nur die Spitzen geerntet und zwar die aus der 2. Blüte, da dann der Geschmack intensiver sei, so Frau Oehme.

Nach Wasser ist Tee die weltweit meistgetrunkene Flüssigkeit. Dazu beigetragen hat der im Hause Teekanne erfundene Doppelkammerbeutel, der die Zubereitung des Tees vereinfachte ohne den Geschmack zu mindern. Die Spezialmaschinen für die Produktion dieser Teebeutel sind eine Eigenentwicklung. Den Prototyp dieser hochkomplexen Maschine konnten wir in einem kleinen „Museumsraum“ bestaunen. Die eigentliche Produktionshalle mit Maschinen und Förderbändern darf heute aus hygienischen Gründen nur noch von einer Besichtigungsplattform durch Glasscheiben beobachtet werden.

Neben der schnellen Zubereitung mit dem Teebeutel gibt es heute schon die Teeaufbrühmaschine mit Teekapseln wie bei Kaffee. Dies kann natürlich nicht die lustvolle Zubereitung mit Aufguss und Stövchen und schon gar nicht die sinnliche japanische Teezeremonie ersetzen.

Nach der Besichtigung ging es zur Einkehr in die Küppers Bierstuben zum gemütlichen Beisammensein und Gesprächsaustausch.


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